Einsatzbericht
Während das Einsatzgeschehen des nächtlichen Unwetters sich beruhigte, wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in die Mainzer Str. alarmiert. Da ein Löschzug in Bereitschaft stand, konnte sehr zügig die Einsatzstelle angefahren werden.
Bei Ankunft brannte der Dachbereich rund um den Kamin ( siehe Bilder ). Mutmaßlich durch Blitzschlag des vorherigen Gewitters wurde der Bereich in Brand gesetzt - unbemerkt von den Bewohnern. Erst ein zur Arbeit fahrender Autofahrer erkannte von außen die Gefahr und klingelte die Anwohner des Hauses aus dem Bett und alarmierte die Feuerwehr. Es kam somit keiner der Anwohner zu Schaden
Das offene Feuer konnte schnell zuerst über einen ersten Drehleitereinsatz und dann durch einen Trupp im Inneren unter Atemschutz gelöscht werden.Der Brand beschränkte sich auf die Dämmung des Daches. Dieser Sachverhalt machte den Einsatz sehr arbeitintensiv, da diese dichte Dämmung durch mehrere Trupps unter Atemschutz händig geöffnet und abgelöscht werden musste. Dabei unterstützte die Drehleiter von aussen durch Abdecken der Ziegel. Später kam der Gelenkmast der Werkfeuerwehr Bosch noch unterstützend zum Einsatz,um weitere schlecht zugängige Dachbereiche zu erreichen.
Die Löschbezirke Kirrberg, Einöd und Wörschweiler stellten in den Gerätehäusern bzw. der Wache Homburg-Mitte eine Einsatzbereitschaft für Folgeeinsätze
Einsatzdauer ca. 3 Stunden
