Einsatzbericht
Die Feuerwehr wurde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Nervenklinik alarmiert. Bei Ankunft des ersterkundenden Wehrführers wurde dieser bereits durch Klinikpersonal informiert, dass es sich um einen bestätigten Brand in einer Toilettenanlage handelt. Das Stationspersonal hatte bereits die Patienten aus dem bestroffenen Bereich in einen anderen Teil des Gebäudes evakuiert und alle Rauchabschlusstüren zu dem Bereich verschlossen - durch dieses hervorragende Handeln konnte Personen- und hoher Sachschaden vermieden werden. Die Feuerwehr ( 1 Trupp der Drehleiter 1/31 und die Mannschaft des Kirrberger Fahrzeuges 4/42 ) gingen als Team mit einem Strahlrohr unter Atemschutz ( unterstützt durch Elektrolüfter und einem mobilem Rauchverschluss ) in den Brandbereich vor und konnte das Feuer im Deckenbereich einer Gemeinschaftstoilette löschen. Die starke, tiefschwarze Rauchentwicklung konnte durch die Maßnahmen des Personals und der Feuerwehr auf einen eng umgrenzten Bereich beschränkt werden.
Aufgrund des besonderen Objektes mit hoher Patientenanzahl wurden diverse Personal-
reserven aus den Löschbezirken Homburgs durch die Einsatzleitung gebildet - diese Reserven wurden jedoch aufgrund der Lage nicht mehr eingesetzt.
